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Ob Staubsaugerroboter, Auto oder Kaffeemaschine – häufig geben wir den Maschinen, die unseren Alltag erleichtern, Namen, weil wir eine Bindung zu ihnen aufgebaut haben. Nicht anders ist es bei kollaborierenden Robotern. Weshalb SCHMACHTL sich dazu entschieden hat, Robotern zusammen mit seinen Kunden Namen zu geben, verraten wir Ihnen hier.

Eine besondere Bindung

Wer im Besitz eines Staubsauger- oder Rasenmäherroboters ist, dürfte das Phänomen kennen: Nach gewisser Zeit beginnt man, den kleinen Helfern, die einem den Alltag erleichtern, Namen zu geben. Das liegt daran, dass man mit der Zeit eine Art Bindung zu den Geräten aufbaut bis das Verhältnis dem zwischen Mensch und Haustier gleicht. Da den Robotern im privaten Umfeld ohnehin schon in den meisten Fällen Namen gegeben werden, möchte SCHMACHTL diese Beobachtung nutzen und einen Schritt weiter gehen: Seit neuestem führt das Unternehmen zusammen mit seiner Kundschaft Namensgebungen für Roboter durch.

Mehr als nur eine nette Geste

Während es sich beim Prozedere selbst um eine nette Geste handelt, um das gemeinsame Projekt abzuschließen, steckt noch mehr hinter der Namensgebung. SCHMACHTL verfolgt das Ziel, die Kollaboration zwischen Mensch und Roboter immer weiter zu fördern. Menschen sind den nahen Kontakt mit Robotern nicht gewöhnt, da sich letztere bislang immer hinter Schutzzäunen versteckten. Dieser Respekt vor Robotern ist keinesfalls falsch, jedoch haben sich die Zeiten mittlerweile geändert. Neben herkömmlichen Industrierobotern, denen man unter keinen Umständen zu nahe kommen darf, tummeln sich Leichtbauroboter wie Cobots. Diese sind darauf ausgerichtet, eng mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Um diesen Schritt des Umdenkens zu bewältigen, ist Aufklärung wichtig. Neben Schulungen, die die schrittweise Annäherung an den Cobot ermöglichen, spielt eben auch das Benennen des Roboters eine zentrale Rolle. Sobald man etwas einen Namen gibt, wirkt es weniger gefährlich und direkt nahbarer. Folglich sieht SCHMACHTL neben einem netten Treffen zum Projektabschluss einen zukunftsweisenden Sinn hinter den Namensgebungen. Es beschäftigen sich zudem bereits Universitäten mit dem Thema der sogenannten Roboterpsychologie. So zum Beispiel das Linz Institute of Technology, das psychologische Themen mit aktuellen Fragen der Robotik in Verbindung bringt.

So kommt der Roboter zu seinem Namen 

Bei der Namensgebung handelt es sich um ein ungezwungenes Treffen zwischen der Firma, die sich an einer neuen Cobot-Applikation erfreut und den SCHMACHTL-Mitarbeitenden, die diese umgesetzt haben sowie einem Integrator. Grundsätzlich geht es darum, das Projekt nochmal zu besprechen, sich die Applikation nochmal gemeinsam anzuschauen und die Zufriedenheit aller bezüglich der Applikation sicherzustellen.

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In erster Linie soll ein Pate oder eine Patin für den Roboter ausgewählt werden. In den meisten Fällen übernimmt der Projektleiter oder die Projektleiterin diese Rolle. Hin und wieder ist es aber auch sinnvoll, stattdessen die Instandhaltungsleitung oder den Maschinenbedienenden für diese symbolische Position auszusuchen. Schließlich sind sie diejenigen, die tagtäglich mit dem Roboter in Berührung kommen. Nach einem kurzen Spruch wird eine Urkunde verliehen, woraufhin der Pate oder die Patin dazu aufgefordert wird, einen Sticker mit dem Namen des Roboters auf dessen Gehäuse aufzukleben. Alle Cobots mit Namen werden schließlich gemeinsam bei SCHMACHTL auf einer Wand verewigt.

 

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Mein Cobot heißt… 

Manche fragen sich nun vielleicht: Doch wie nenne ich meinen Cobot? Hierbei ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt, da es sich um eine sehr persönliche Entscheidung handelt. Grundsätzlich lässt sich empfehlen, einen nicht allzu langen und leicht aussprechbaren Namen zu wählen. Aber die endgültige Wahl liegt schlussendlich bei dem Paten oder der Patin des Cobots. Neben den persönlichen und symbolischen Aspekten dieser Namensgebung kommen auch praktische einher. Ist eine Applikation beispielsweise mit zwei Robotern ausgestattet, können Namen dabei helfen, diese eindeutig voneinander zu differenzieren.

 


Unsere Mission 

Bei SCHMACHTL verfolgen wir das Ziel, den Menschen die Angst vor Robotern zu nehmen, ohne den Respekt vor diesen zu verlieren. Stattdessen soll eine Bindung zu den Cobots aufgebaut werden, um ihnen Vertrauen schenken zu können. 

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Ing. Günther Probst
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