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Werden Roboter uns in Zukunft unsere Arbeit weg­nehmen? Vor allem dort, wo Menschen mono­tone, standard­isierte und körper­lich aus­zehrende Auf­gaben er­ledigen, schaffen Roboter abhilfe. Fertigungs­hallen, die wie von Geister­hand Güter produzieren, wird es in naher Zukunft jedoch noch nicht geben. Mit­arbeitende werden nach wie vor wichtige Auf­gaben über­nehmen müssen, wie Tesla CEO Elon Musk feststellen musste. Er räumte ein, dass übertriebene Auto­mation von Fertigungs­straßen nicht zur Produktions­steigerung führt, sondern eher zu Problemen: Menschen sind unterbewertet”. Also keine Sorge, bis zur vollständig autonomen Fabrik ist es noch ein langer Weg. Die ersten Schritte geschehen jedoch bereits in diesem Moment in Form der sogenannten Cobots.

Die Anfänge der industriellen Robotik

Keine Branche ist so eng mit der Robotik verknüpft, wie die Automobilindustrie. Bereits 1961 setzte General Motors (GM) einen Roboter des damals ersten Herstellers der Welt, Unimation, in seiner Fertigung in New Jersey ein. Die neue Technologie ermöglichte den Wandel hin zur Massenproduktion. Von GM aus breitete sie sich auf den Rest der Industrie aus: Seit den 70er Jahren gehören Robotersysteme nun zum festen Bestandteil der Automobilproduktion.  

Eine neue Generation übernimmt

Roboter sind inzwischen in den Produktionsfirmen dieser Welt heimisch geworden. Gleichsam in Käfighaltung an vollautomatisierten Produktionslinien verrichten sie asketisch ihre Arbeit. Doch es wird ungemütlich: Eine neue Generation von Robotern droht die alten zu verdrängen. Grund dafür? Der Trend hin zur Individualisierung – und die verlangt nach maximaler Flexibilität im Produktionsprozess. Die Losgrößen werden kleiner und sowohl Zulieferer als auch Hersteller müssen auf die veränderte Nachfrage möglichst effizient reagieren. Zeit, die Insassen freizulassen. 

Raus aus dem Käfig, rein ins Freiland

Neben der Effizienz ist also ein weiterer Faktor essentiell geworden, um im globalen Wettbewerb zu bestehen: Flexibilität. Und die kann nur entstehen, wenn die eingesetzten Maschinen flexibel agieren können. Hersteller in der Automobilindustrie setzen daher bereits seit einigen Jahren auf kollaborative Roboter, kurz Cobots. Diese neue Generation von Robotern ist sensorisch: Sie spüren Berührungen und stoppen, bevor eine Gefahr für Mitarbeitende entsteht. Zusätzlich verfügen sie über Kraftsensitivität. Das bedeutet, sie haben Gefühl in der Bewegung. Ein Roboter der neuen Generation kann dadurch den Druck an die Gegenstände anpassen, während er sie greift, zum Beispiel an ein Ei. Das klingt im ersten Moment nicht sehr spektakulär, doch die Bedeutung ist enorm: Roboter können jetzt menschliche Aufgaben übernehmen, die Sensitivität und Anpassung an die Gegebenheiten erfordern. 

Nur nicht so schüchtern

Die neue Technologie wird bis jetzt nur von wenigen Firmen eingesetzt. Ein Grund dafür: Die Inbetriebnahme von Cobots will gelernt sein. Und im Falle eines Schadens haftet derjenige, der den Roboter in seine Rolle eingeführt hat, also der Integrator. Bereits vor der Applikation sind einige Schritte durchzuführen: Die Firmen müssen zahlreiche Use Cases durchspielen und ausführliche Risikoanalysen durchführen, bevor der Cobot überhaupt eingesetzt werden darf. Und das verlangt nach Erfahrung. Wie ein Universal Cobot bei der Arbeit aussieht, können Sie im folgenden Video direkt ansehen: 

 

Unsere frühere Rolle ist Ihr jetziger Vorteil

Auch wenn wir heute auf den Vertrieb von Robotern und Sensoren spezialisiert sind, verfügen wir über das nötige Know-how bei der Applikation. Bereits vor fünf Jahren waren wir als einer der Pioniere in Europa im Bereich Robotik aktiv – damals noch nicht als Händler, sondern als Systemintegrator. Diese Rolle haben wir mittlerweile zwar abgelegt, das Wissen durch die jahrelange Erfahrung ist jedoch bestehen geblieben. Mit dem Know-how als ehemaliger Integrator und als Experte im Bereich der Sicherheitstechnik, können wir Unternehmen bei diesen komplexen Projekten unterstützen. Denn beim Einsatz von Cobots ist weit mehr zu beachten als nur Produktivität: Das System muss völlig sicher sein, um die Gesundheit der Mitarbeitenden unter allen Umständen zu schützen. Wir beraten Sie daher umfassend bei der Risikoanalyse und Sicherheitstechnik. 

9. Robotics Kongress 2020 – Mit Robotern in die smarte Zukunft

Der nächste Robotics Kongress in Hannover am 12. Februar 2020 thematisiert die aktuellsten Entwicklungen und legt den Fokus dabei auf die Bereiche MRK, Safety, Sensorik und Vision. Ein Besuch lohnt sich! 

Sie wollen mehr über Sicherheit in Ihrem Betrieb wissen? 

In unserem Blogartikel „Safety first” erfahren Sie, worauf es beim Thema Sicherheitstechnik wirklich ankommt. Informieren Sie sich auf unserem Blog auch über die unendlichen Möglichkeiten der Industrie 4.0, die ebenfalls für weitreichende Veränderungen in unserem zukünftigen Arbeitsleben sorgen wird und eng mit Automation verknüpft ist. Lesen Sie dazu: Die Ortung von Menschen und Objekten im industriellen Umfeld und wie Sie Ihre Effizienz durch den Einsatz dieser Technologie steigern.

Wagen Sie mit uns den Schritt in die Zukunft der Fertigung

Ist der Mensch evolutionstechnisch überhaupt für den Produktionsbetrieb geschaffen? Sind Roboter der große Ablöser der Mitarbeitenden? Wir werden es in den nächsten Jahren erfahren. Bis dahin können wir gemeinsam die weiteren Schritte in Richtung Automatisierung gehen. Nutzen Sie dazu unser Angebot: Mit Klick auf das untere Bild gelangen Sie zum Kontaktformular, um sich eine Live-Demo unserer Cobots direkt bei Ihnen im Haus zu sichern!

LIVE-DEMO

Ihr Ansprechpartner im Bereich Automation:
„Automatisierte Antworten? Nicht bei uns! Ich antworte Ihnen persönlich.”

Ing. Günther Probst
Telefon: +43 732 7646-0
E-Mail: g.probst@schmachtl.at