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Von mobilen Ladestationen für Elektroautos über selbstfahrende Gabelstapler bis hin zu schlichten Plattformen mit Rollen: Der Einsatz mobiler, kollaborierender Roboter (Cobots”) zeigt in verschiedensten Bereichen seine Stärken. Wir zeigen anhand konkreter Beispiele, wie auch Sie Ihre Vorteile aus der Applikation ziehen können.

Mobile Laderoboter von Volkswagen


Der Fahrzeughersteller Volkswagen zeichnet sich unter anderem auch durch Elektroautos aus. Diese werden nicht wie herkömmliche Autos an der Zapfsäule mit Benzin oder Diesel getankt, sondern müssen an speziellen Ladestationen mit Strom versorgt werden. Während solche speziellen Stationen bereits in vielen Tiefgaragen anzutreffen sind, geht Volkswagen noch einen Schritt weiter: Anstatt festen Ladestationen entwickelt das Unternehmen mobile Laderoboter. Diese kleinen Gefährte bringen Batterien in den Tiefgaragen direkt zu den Elektroautos hin. Zudem sind die mobilen Ladestationen mit jeweils einem Cobot von Universal Robots ausgestattet, der in der Lage ist die mobile Batterie mit dem Fahrzeug zu verbinden und somit den Ladevorgang ermöglicht. Mobile Ladestationen haben den Vorteil, dass nicht an jedem Parkplatz eine Ladestation angebracht werden muss.

Gabelstapler ohne Führerhaus


Neben mobilen Laderobotern in Tiefgaragen gibt es noch weitere Anwendungen, in denen der mobile Einsatz von kollaborierenden Robotern brilliert. Ein hervorragendes Beispiel stellt der Hersteller von autonomen Transportrobotern Agilox dar. Dabei kann man sich die Anwendung wie einen Gabelstapler ohne Führerhaus vorstellen. Oberhalb der autonom bewegenden Gabelzinken wird ein Cobot montiert, sowie in die Steuerung des Gefährts integriert. Dadurch kann der Roboter direkt Teile aus einer Palette herausnehmen, während diese von den Gabelzinken angehoben wird. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der Cobot Teile aus einem Regal nimmt und sie direkt in die Palette einsortiert.

Cobot als Multitasking-Talent

Eine mobile Applikation in Kombination mit kollaborierenden Robotern erweist sich oft auf mehreren Ebenen als gute Idee. Einerseits können Mitarbeitende entlastet werden, indem sie nicht mehr weite Wege durch Produktionsstätten zurücklegen müssen. Andererseits wird dadurch verhindert, dass unausgelastete Cobots nicht ihr volles Potential entfalten können. Wenn die Prozesszeiten einer Maschine relativ lang sind, also relativ selten Teile nachgelegt werden müssen, hat der Roboter für längere Zeit nichts zu tun. Montiert man ihn allerdings auf einem mobilen Wagen, kann er in der Zwischenzeit andere Aufgaben erledigen, wie zum Beispiel das Beschicken einer weiteren Maschine.

Zusätzlich ist es dem mobilen Cobot neben dem Zuführen von Teilen möglich, Werkzeuge auszutauschen oder diese beispielsweise zu einer Schleifmaschine zu fahren, wo die Werkzeuge wieder aufbereitet werden. Zyklische Aufgaben, die ohnehin für den Einsatz eines Roboters sprechen, können in manchen Fällen durch einen mobilen Roboter effizienter erledigt werden.

Auf Rollen zur nächsten Aufgabe

Während bisher von autonom mobilen Gefährten die Rede war, handelt es sich bei der Anwendung nicht um den einzigen Weg, einen Cobot von einer festen Station zu lösen. Häufig ist es ausreichend, den Cobot händisch zwischen Stationen hin und her zu bewegen. Wenn der kollaborierende Roboter beispielsweise von Montag bis Mittwoch bei Station A arbeiten soll und den Rest der Woche bei Station B, ist ein konventionelles Wägelchen das von Mitarbeitenden geschoben wird, optimal geeignet. Ein Cobot kann schnell umprogrammiert und flexibel eingesetzt werden. Somit ist die Arbeit an unterschiedlichen Stationen für den kollaborierenden Helfer kein Problem.

Kostenlose online Roboter Vorführung

Quelle: 
Volkswagen
Agilox
Universal Robots

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Ing. Günther Probst
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