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Menschen und Roboter haben ein recht angespanntes Verhältnis zueinander. Vor allem im Arbeitskontext werden beide zumeist in einer Konkurrenzsituation dargestellt, in der der Roboter irgendwann den Menschen ersetzen wird. Dabei bieten die neuartigen, kollaborativen Roboter innovative und leistbare Wege der guten Zusammenarbeit. Wir klären über die vier häufigsten Mythen auf.

1. „ROBOTER PASSEN NICHT IN MEIN UNTERNEHMEN!”

Wer an Roboter in der Produktion denkt, hat oft große Fertigungsstraßen, wie etwa in der Automobilindustrie, im Kopf. Deren Roboter sind häufig nur für einen einzigen Arbeitsschritt konzipiert und durch ihre Größe und Spezialisierung enorm aufwendig im Set-up. Für die Programmierung werden dann zusätzlich teure Experten im Feld der Roboterprogrammierung gebraucht, von denen es nur wenige auf dem Arbeitsmarkt gibt. Sie wären wohl unüberwindbare Hürden für kleine bis mittlere Unternehmen, das Gute ist aber: Kollaborative Roboter, kurz Cobots, spielen in einer anderen Liga. Cobots sind flexibel einsetzbar und nicht auf einen festen Platz oder Arbeitsschritt festgelegt. So passen sie sich perfekt den Bedürfnissen kleinerer und mittlerer Unternehmen an. Vor allem im Pick-and-Place-Bereich können sie die Arbeit ohne lange Implementierungsphase beschleunigen

Außerdem können sie durch die Standardisierung der Prozesse die Qualität der Produkte  erheblich steigern. Das alles ist mit vergleichsweise wenig Platzbedarf möglich. So fällt etwa der obligatorische Sicherheitszaun, anders als bei den großen Industrierobotern, weg. Denn durch ihre sehr gute Kraftsensorik spüren und erkennen Cobots gefährliche Zusammenstöße mit Menschen, stoppen sofort und vermeiden so, dass es zu Verletzungen kommt. So gelingt eine sichere Zusammenarbeit Seite an Seite mit dem Menschen. 

Wie wir uns bei SCHMACHTL um die Sicherheit Ihrer Betriebsanlagen kümmern, haben wir in unserem Wissensblog festgehalten: „Auf der si­che­ren Sei­te: Safe­ty Kon­zept für Grasl Pneu­matic-Mecha­nik“. 

2. „COBOTS MACHEN MENSCHLICHE MITARBEITER ÜBERFLÜSSIG!”

Es ist eine Befürchtung, auf die man häufig stößt, wenn es um die Automatisierung des Arbeitsplatzes und das Arbeiten der Zukunft allgemein geht: Roboter nehmen Arbeitsplätze weg und machen Menschen in der industriellen Produktion auf lange Sicht obsolet. Die Angst mag verständlich sein, doch das pessimistische Szenario ist zu kurz gegriffen und nicht haltbar, zumindest wenn man auf die Praxis blickt. In dieser haben Unternehmen häufig Probleme, qualifiziertes Fachpersonal zu finden, vor allem in der industriellen Fertigung. Cobots können repetitive und monotone Tätigkeiten übernehmen, die Angestellte häufig unterfordern. Und stehen durch ihre feine Sensitivität bei Greif- und Ablagevorgängen ihren menschlichen Kollegen dabei in nichts  nach. So können Mitarbeiter in neuen Positionen eingesetzt und mit höherwertigen Aufgaben betraut werden, die ihren Fähigkeiten besser gerecht werden. Es entsteht also eine Win-win-Situation für Unternehmer und Angestellte.

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3. „COBOTS SIND ZU TEUER UND RENTIEREN SICH NICHT!”

Zugegeben, auch wenn die Anschaffung von Cobots kostengünstiger sein mag als die statischer Industriemodelle, bleibt es trotzdem eine Investition. Zumal die finanziellen Mittel von kleinen und mittleren Unternehmen längst nicht mit denen der großen Firmen mithalten können. Die Investition in kollaborative Roboter amortisiert sich aber vergleichsweise schnell, typisch ist eine Amortisierungszeit von unter einem Jahr – oft sogar nur von wenigen Monaten. 

Das liegt vor allem an zwei Faktoren: Zum einen sind die Cobots flexibel einsetzbar. Ohne riesigen Mehraufwand kann auf kurzfristige Änderungen reagiert werden und die Roboter können dort eingesetzt werden, wo sie gerade gebraucht werden und am effizientesten arbeiten können. Zum anderen wird durch die Cobots eine Erhöhung der Produktionskapazität möglich. Auch wenn der letzte Mitarbeiter die Tür abgesperrt hat, kann der Roboter noch seinen künstlichen Arm bewegen. Und das ohne eine Erhöhung von Personalkosten. Auch die Installation verläuft kosteneffizient, da wenig Personalaufwand nötig ist. In folgendem Video können Sie sehen, wie ein Cobot die Nachtschicht beim Sondermaschinenbauer Endutec übernommen hat: 

4. „COBOTS SIND ZU KOMPLEX UND BENÖTIGEN ZU VIEL FACHWISSEN!”

Vor allem wenn die Automatisierung in einem Unternehmen noch nicht weit fortgeschritten ist, scheint ein Roboter eine technisch zu komplexe Anschaffung zu sein. Besonders da für klassische Industrieroboter tatsächlich ein hoher Initiierungs- und Programmieraufwand entsteht, der nur von absoluten Fachkräften bewältigt werden kann. Cobots sind da unkomplizierter im Umgang, sogar um einiges. Denn die hohe Flexibilität der Cobots, die sie von allen anderen Robotern abhebt, paart sich mit einfacher Bedienbarkeit. Als Technologieführer in diesem Bereich setzt unser Partner Universal Robots besonders auf das simple Handling und die leichte Programmierung von Cobots. Bei einer Online-Schulung können Sie sich davon überzeugen. Und auch unsere Spezialisten bei SCHMACHTL zeigen Ihnen gerne die Anwendungsbereiche von Cobots speziell für Ihren Betrieb. Und wie leicht Sie selbst dabei Hand anlegen können. 

Sie möchten mehr dazu wissen? Nehmen Sie am besten gleich Kontakt mit unserem Cobot-Experten Mathias Ratzenböck auf, der Sie gerne individuell im Rahmen eines persönlichen Gesprächs oder einer Live-Robotervorführung berät.

Mit unserer Hilfe wird sowohl die Initialphase, als auch eine mögliche Anpassung der Cobots im laufenden Prozess weniger zeitintensiv und komplex als gedacht. Aus „Call-an-expert“ wird „Do-it-yourself”.

Vom Mythos in die Praxis

Auch wenn die mediale und kulturelle Akzeptanz von Robotern nicht immer die freundlichste war: ein kurzer Faktencheck zeigt, dass die Mythen über die maschinellen Kollegen unbegründet sind. Die neuen Cobots stellen das kollaborative und gemeinsame Arbeiten in den Fokus und können so schnell integraler Bestandteil jedes Unternehmens werden. Gerade diese Flexibilität macht Cobots für jene kleinen und mittleren Unternehmen zu einer sinnvollen Investition, die oft noch vor den vermeintlich hohen Kosten und der Komplexität der Maschinen zurückschrecken. 

Expertenwissen aus der Praxis für die Praxis

Doch erzählen können wir viel! In unserem kostenlosen, exklusiven Webinar können Sie sich ein ausführliches Bild von der Automatisierung in Betrieben machen. Unser Geschäftsführer Günther Probst wird außerdem Ihre Fragen rund um Ihren Anwendungsfall beantworten. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!

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Ihr Ansprechpartner im Bereich Automation:
„Automatisierte Antworten? Nicht bei uns! Ich antworte Ihnen persönlich.”

Ing. Günther Probst
Telefon: +43 732 7646-0
E-Mail: g.probst@schmachtl.at