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Eines steht fest: Eine höchstmögliche Produktivität ist das Ziel jeder Produktionsstätte. Unter diesem Wunsch darf allerdings die Sicherheit der Mitarbeitenden nicht leiden. Mittels selektiver Absicherung ist ein Weg gefunden, sowohl die Produktivität als auch die Sicherheitsstandards hoch zu halten. Wir zeigen Ihnen wie.

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Die Idee hinter selektiver Absicherung 

Selektive Absicherung ist vor allem bei optischen Sicherheitslösungen in der Industrie ein Thema. Grundsätzlich geht es darum, die Maschinenausfallzeiten möglichst gering zu halten, ohne dabei an der Sicherheit der Mitarbeitenden zu sparen. Dieses Ziel soll erreicht werden, indem man die Maschine nur dann dazu zwingt langsamer zu werden oder ganz anzuhalten, wenn sie eine tatsächliche Gefahr für Personen darstellt. Das Aufteilen der abgesicherten Fläche in unterschiedliche Zonen verwirklicht dieses Vorhaben.

Beispiel 1: Zwei Roboter, eine Station

Was das konkret bedeutet, lässt sich am besten anhand von Beispielen erklären. Man stellt sich eine Applikation vor, wo zwei Roboter zusammen an einer Station arbeiten und die gesamte Anlage mithilfe eines Sicherheitsflächenscanners abgesichert wird. Ohne selektive Absicherung würden beide Roboter ihre Arbeit sofort einstellen, sobald ein Mensch den Gefahrenbereich betritt – und das ganz egal, ob sich dieser in der Nähe des ersten oder zweiten Roboters befindet. Unterteilt man das Sicherheitsfeld allerdings in zwei voneinander unabhängige Zonen, muss nur der Roboter seine Arbeit einstellen, dem auch wirklich eine Person zu nahe getreten ist. Der andere Roboter kann hingegen ungestört weiterarbeiten, was zu einer Produktionssteigerung führt.

Beispiel 2: Ein Roboter, zwei Stationen

Zudem ist es möglich, einen Roboter einzusetzen, der abwechselnd an zwei verschiedenen Stationen arbeitet. Um zu verhindern, dass wenn sich eine Person der Anlage nähert, an keiner der beiden Stationen mehr gearbeitet wird, findet auch hier die selektive Absicherung ihren Einsatz. Nähert sich eine Person also einer der beiden Stationen, weiß der Roboter, dass er sich dort gerade nicht hinbewegen darf und arbeitet solange ausschließlich an der anderen Station weiter. Genauso funktioniert das Ganze, wenn sich jemand der Station nähert, wo der Roboter gerade arbeitet. In diesem Fall wechselt dieser die Station, um sicherzugehen, dass er niemanden verletzt, aber gleichzeitig produktiv sein kann.

Eine größtmögliche Produktivität als Ziel

Bei SCHMACHTL verfolgen wir das Ziel, Ihnen die größtmögliche Produktivität für Ihren Betrieb zu ermöglichen. Ebenso viel Wert legen wir allerdings auf die dort vorherrschende Sicherheit. Damit letztere der Produktivität nicht im Weg steht, erweist sich die selektive Absicherung in vielen Fällen als sinnvolle Lösung. So sind sowohl Ihre Maschinen als auch Ihre Mitarbeitenden besser ausgelastet, da beide nicht darauf warten müssen, bis der andere seinen Teil der Arbeit erledigt hat. 

Sie haben Interesse daran, die Produktivität in Ihrem Betrieb zu steigern und somit sowohl Zeit als auch Geld zu sparen? Wir stehen Ihnen bei der Umsetzung dieses Vorhabens gerne zur Seite.

Maschinensicherheit

Ihr Ansprechpartner im Bereich Automation:
„Automatisierte Antworten? Nicht bei uns! Ich antworte Ihnen persönlich.”

Ing. Günther Probst
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