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Die Investition in einen Cobot ist in vielen Fällen sinnvoll, um die Produktion mittels Automation effizienter und flexibler zu gestalten. Doch welche Einzelteile benötige ich zusätzlich für die Inbetriebnahme? Und welches Zubehör ist für meine konkrete Applikation geeignet? So viel können wir vorab verraten: Das vielfältige Angebot ermöglicht die optimale Lösung für Ihre Applikation.

Mechanisch, magnetisch oder pneumatisch?

Jede Applikation erfordert eine andere Lösung – so gibt es auch unterschiedliche Greifer für kollaborierende Roboter. Wenn es um die Kunst des Anhebens und wieder Ablegens von Einzelteilen geht, kann dabei grundsätzlich in folgende drei Fälle unterschieden werden:

1. Mechanisch: Soll der kollaborierende Roboter Teile anheben, benötigt er einen Greifer. Diesen kann man sich wie eine Zange vorstellen, die nach den Einzelteilen greift, um diese beispielsweise zur nächsten Station im Produktionsprozess zu befördern.

2. Magnetisch: Ähnlich wie bei der mechanischen Variante werden auch hier Teile über den Roboterarm von A nach B befördert. Allerdings werden diese nicht mittels eines Greifers angehoben, sondern mithilfe von Magnetkraft getragen. Dieser Einsatz ist bei ferromagnetischen Metallteilen von großem Vorteil.

3. Pneumatisch: Schließlich besteht noch die Möglichkeit, Teile anzusaugen. Dafür wird ein Schlauch außen am Cobot angebracht, der Einzelteile ähnlich einem Staubsauger anzieht. Sobald er das Teil wieder ablegen möchte, lässt die Saugkraft nach, wodurch es sich vom kollaborierenden Roboter löst.

Endeffektoren: Ganz schön effektiv

Das Werkzeug am Ende des Roboterarms nennt man Endeffektor. Dieses sogenannte End-of-arm-tooling führt dabei einen spezifischen Prozess durch. Es geht folglich nicht mehr nur um das Greifen, Ansaugen oder Magnetisieren von Teilen, sondern um das tatsächliche Bearbeiten von Werkstücken mit dem dafür geeigneten Werkzeug. Die verschiedenen Werkzeuge sind so unterschiedlich wie die für sie vorgesehenen Anwendungen: Von Schleifscheiben zum Polieren über Klebedüsen zum Auftragen bis hin zu Brennern zum Schweißen ist alles vertreten.

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Wie und wo montiere ich einen Cobot?

Um einen Cobot nutzen zu können, braucht man erstmal etwas wo man diesen montieren kann. Hierbei sind die Möglichkeiten wieder vielfältig: Ob man ein fixes Maschinengestell für den kollaborierenden Roboter einrichtet, ihn an der Wand montiert oder gar kopfüber an der Decke befestigt ist der Situation in der Produktionsstätte sowie der Applikation anzupassen. Eine besonders moderne Lösung ist die Montage auf einem automatisiertem Fahrzeug, das sich eigenständig durch die Fabrik bewegt. Welche neuen Möglichkeiten sich mit dieser Montage auftun, zeigen wir im Artikel „Lernen Sie vom Autohersteller VW, wie Sie den mobilen Einsatz von Cobots zu Ihren Gunsten nutzen”.

Sicherheit geht vor

Ist der Cobot erstmal mit dem richtigen Greifer beziehungsweise mit den richtigen Endeffektoren ausgestattet, kann es auch schon fast losgehen – aber auch erst fast. Zur Sicherheit aller Mitarbeitenden und generell aller Personen, die in die Nähe des Roboters kommen, muss dieser abgesichert werden. Auch hier ist die sicherheitstechnisch beste Lösung wieder von Anwendung zu Anwendung unterschiedlich. Ob sich ein Schutzzaun, ein Lichtvorhang oder ein Flächenscanner am besten zur Absicherung eignen, muss individuell festgelegt werden. Wie unsere Expertinnen und Experten bei SCHMACHTL hierbei vorgehen, lesen Sie im Artikel „In 10 Schritten zur sicheren Cobot Applikation”.

Zubehör über Zubehör

Unser Portfolio mit Zubehör für einen Cobot ist sehr vielfältig. Das liegt wiederum an den vielen verschiedenen Anwendungen, bei denen ein derart flexibler Helfer eingesetzt werden kann. Müssen beispielsweise größere Wege mit dem Cobot abgedeckt werden, bietet sich der Einsatz einer siebten Achse an. Bewege ich mich in einer besonders schmutzigen oder extremen Umgebung, ermöglicht das Verwenden einer Schutzhülle, dass diesen Stand gehalten werden kann. Zusätzlich verfügt der Cobot über die Schutzart IP54, wodurch er vor Staub geschützt ist. Weitere Möglichkeiten bieten Werkzeugwechselsysteme zur Steigerung der Flexibilität sowie Vereinzelungssysteme. Damit es der Kamera beim Bin Picking beispielsweise immer wieder aufs Neue gelingt, die Einzelteile zu erkennen, verändern diese Systeme zwischendurch die Situation der Werkstücke, woraufhin ein paar neue Teile erkannt werden können. Sie möchten sich konkreter zu der Kombination von Cobot und Kamera schlau machen? Lesen Sie dafür unseren Artikel „Wie Sie wissen, wann robotergesteuerte Vision Systeme sinnvoll sind”.

Lassen Sie uns mit unserem Systemwissen an Ihren Kaufentscheidungen rund um Ihren Cobot teilhaben – mit unserer Unterstützung treffen Sie mit Sicherheit die richtige Wahl.

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Ihr Ansprechpartner im Bereich Automation:
„Automatisierte Antworten? Nicht bei uns! Ich antworte Ihnen persönlich.”

Ing. Günther Probst
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